Informationsunterdrückung

Heute morgen im Radio: Themenwoche Gerechtigkeit... Gleichberechtigung... Frauenwahlrecht seit 100 Jahren... Verheiratete Frauen dürfen seit 1977 ohne Erlaubnis des Ehemanns eine berufliche Tätigkeit ausüben... Da ging mir doch glatt die Galle hoch: Falschinformation durch Weglassen relevanter Informationen! Und dafür MUSS ich Goebbels-Steuer zahlen! Gleichberechtigung gab es schon einmal in dem anderen deutschen Staat, der ja … Informationsunterdrückung weiterlesen

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Alte Apfelbäume

Das Ziel des heutigen Mittagsspazierganges waren die alten Apfelbäume. Dort bei diesen knorrigen Gestalten kam mir wieder ein alter DDR-Rocktitel in den Sinn: Renfts Apfeltraum. Guter alter Ostrock. Handgemacht und sinnvoll. Die Jahre vergehen, die Erinnerung bleibt. Danke Ossiblock. Gönnen wir uns ein paar Minuten Ruhe und lauschen Cäsar und seinen Getreuen:

Hildegard Reissmann: Geistige Schätze in Gestalt von Büchern

Sascha's Welt

BibliothekDas Lesen gehörte in der DDR zu den Grundfertigkeiten, die alle Schüler der sozialistischen Schule am Ende der vierten Klasse in einem solchen Grade beherrschen mußten, daß sie imstande waren, aus einem ihrem Alter abgepaßten unbekannten Text selbständig den Sinn zu erschließen und einen bekannten Text ausdrucksvoll vorzulesen. Und das gelang.  Die DDR war eine hochgebildete Nation. Nicht nur Werke der Weltliteratur, wie Goethe, Schiller, Heine, Puschkin oder Shakespeare gehörten zum Lesealltag der Jugend, sondern auch viele zeitgenössische Autoren, wie Anna Seghers, Friedrich Wolf, Bruno Apitz und Bertolt Brecht. Dabei leisteten die Bibliothekare der DDR eine unverzichtbare Arbeit. Es waren nicht angelernte Kräfte, die Bücher nur von hinten kennen und heute lieber „Medien“ in ihre Regale stellen anstatt Bücher, sondern mindestens ebenso gebildete Persönlichkeiten, die ihren jungen und älteren Lesern wertvolle Literatur nahezubringen verstanden. Im folgenden Beitrag schreibt die Bibliothekarin einer kleinen Gemeindebibliothek über ihre Erfahrungen aus dem Jahre 1979. Solche…

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Chemnitz

"Wenn Grotewohl und Pieck vom Himmel scheißen  wird Karl-Marx-Stadt wieder Chemnitz heißen." Dieser Spruch war in der ganzen Region immer präsent. Ruß-Chemnitz war eine Arbeiterhochburg: Hartmann, Wanderer, Diamant - alles alteingesessenen Firmen, die mit ihren Entwicklungen Dank der Tüchtigkeit ihrer Arbeiter Weltruhm erlangten. Nach dem 2. Weltkrieg, als die Stadt in Trümmern lag (bis Ende … Chemnitz weiterlesen

40. JAHRESTAG

Das war ein Werbeslogan: "Lets' come in to the Jähnseits!" Stolz waren wir. Stolz auf unseren Siggi, den Kosmonauten!   Und er hat es allen gezeigt: Der erste Deutsche im Weltraum kam aus der DDR!   Daher wundert es mich nicht, wenn ich lese: "Das Kanzleramt teilte mit, dass die Entscheidung, Jähn zum Geburtstag kein … 40. JAHRESTAG weiterlesen

Der 13. August 1961 – Der Tag, an dem…

Was war die DDR ?

Gastbeitrag von Gerd Pehl

In diesem Jahr jährt sich der Tag, an dem die DDR ihren Grenzverlauf für jeden sichtbar machte, zum 57. Mal. Einige sagen noch heute, es war der Tag des Mauerbaus, was völliger Unsinn ist. Am 13. August 1961 hat niemand an der Staatsgrenze der DDR eine Mauer errichtet. Tatsache ist vielmehr, dass ein Drahtzaun gezogen wurde und an ehemaligen Grenzübergängen nach Berlin West die Bereitschaftspolizei – eine Einheit der Volkspolizei – weiterhin und mit Unterstützung der Kampfgruppen der Arbeiterklasse, das waren Arbeiter und Angestellte aus volkseigene Betriebe und Kombinate, die sich 1957 freiwillig zu militärischer Ausbildung zusammengeschlossen und nun bei der Sicherung der Staatsgrenze mitgeholfen hatten die Staatsgrenze zu sichern und die Kampfkraft der Arbeiterklasse der DDR zu dokumentierten. Die Mauer, die von westlichen Journalisten und Politikern auf den 13. August verschoben wurde und immer noch wird, entstand bekanntlich zwei Monate später. Soviel zum “Tag des…

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