10.000 vermisste Kinder *klick*/*umblätter*

Grübelstübchen

Diese bürokratische Gleichgültigkeit kann nicht unsere moralischen Standards bestimmen. Wenn ein Hund verloren geht, verbreiten die Menschen dringliche Nachrichten auf ihren Facebook-Seiten. Doch wenn wir der größten Anzahl von vertriebenen Kindern seit dem Zweiten Weltkrieg begegnen, gehen wir in einer Unzahl von [bürokratischen] Institutionen unter. Das ist eine Schande.“- Hilde Vautmans (übernommen aus NDS, Link siehe unten)

Stimmt was nicht mit mir?

Warum wusste ich von den 10.000 vermissten Flüchtlingskindern in Europa und habe mich nicht empört?

Hab ich mich nicht empört? Ich erinner mich nicht mehr.

Aber ich erinner mich, dass ich über die 10.000 Kinder las.

Und ich kann mir nicht vorstellen, dass ich mich nicht empört hab.

Weil es ein Skandal ist.

Aber ich hab mich nicht empört. Ich hab weitergeklickt. Jetzt weiß ichs wieder.

Oder umgeblättert, so genau weiß ich es auch nicht mehr.

Aber empört hab ich mich nicht.

Obwohl ich „96 Hours“…

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Die Feder ruht…

Vor Kurzem erinnerte ich noch an Bücher, an Schriftsteller, deren Werke mich berühren.

Und nun schweigt eine Feder mehr…

Hermann Kant lebt nicht mehr.

Der Nordkurier

SHZ

Wer auch immer was über Hermann Kant schreibt: Eine persönliche Sicht ist selten dabei.

Ich gebe nichts auf eine Bewertung von Reich-Ranicky.

Mir bleiben seine Werke in Erinnerung, sein Stil, seine Sprache.

„Hibakusha Weltweit“

Grübelstübchen

Das Rahmenprogramm der Ausstellung steht fest! Hier der Flyer:

Unbenannt

Im Japanischen werden die Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki „Hibakusha“ genannt. Viele von ihnen setzen sich für eine Welt frei von atomarer Bedrohung ein – meist, indem sie den jüngeren Generationen ihre Geschichte erzählen. Überall auf der Welt folgen andere mutige Menschen ihrem Beispiel. Als Ärztinnen und Ärzte sehen wir uns in der Pflicht, über die Zusammenhänge der zivilen und militärischen Atomindustrie und über die gesundheitlichen Gefahren von Radioaktivität aufzuklären. Daher diese Ausstellung mit Orten, an denen sich ihre katastrophalen Folgen für Umwelt und Gesundheit zeigen. Präsentiert wird dabei nur eine kleine Auswahl an exemplarischen Orten. Neben den vorgestellten Fallbeispielen existieren weltweit leider noch zahlreiche weitere Orte, die ebenso einen Platz in dieser Ausstellung verdient hätten. Die Plakate sollen das Problem illustrieren, Zusammenhänge aufzeigen und dazu anregen die Mär von der „sicheren und sauberen Atomenergie“ zu hinterfragen.

RTEmagicC_2993f97909.jpg „No more Hibakusha“ –…

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Erinnerung

Da stehe ich, wie so oft, an diesem Getreidefeld. DSCN1794

In meinen Gedanken höre ich die Sensen der Schnitter, wenn sie durch die Halme fahren.

Da spüre ich das Getreide im Arm, mit zwei Halmen die Garbe bindend. Der nächste stellt die Garben zu Puppen auf, damit sie in der Sommersonne noch trocknen. Der würzige Duft der mit abgemähten Kräuter am Feldrand steigt mir in die Nase.

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