ARD tagesthemen: Kommentatorin Reschke benutzt Holocaust-Opfer für politische Stimmungsmache

Die Propagandaschau

ardDas böse Wort von der „Betroffenheitsfolklore“ trifft wohl am besten, was die Staatssender ARD und ZDF den Zuschauern regelmäßig vorsetzen, wenn sich Jahrestage nationalsozialistischer Verbrechen so hinterrücks wie unvermeidbar in den Alltag schleichen.

Da wird öffentlich Betroffenheit in die Kameras geheuchelt, bis man sich vor lauter Fremdschämen angewidert abwendet. Wer am lautesten schluchzt und am geschicktesten Tränchen vor Kameras verdrückt, ist der Superstar des Tages – der einfühlsame Empath, der vermeintlich aus der Geschichte gelernt hat. In vorderster Reihe findet man zwangsläufig die widerlichsten Heuchler, die Vordrängler und Berufenen.

Dabei kann es angesichts der Verbrechen eigentlich nur eine Devise geben: dokumentieren, zeigen und ansonsten Schnauze halten! Wer angesichts der Verbrechen nicht selbst zu einem moralischen Urteil findet, wird es ganz sicher nicht unter staatlich angeordnetem und vorgespieltem Mitleidsritual.

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