13. August – Tag des Maurers

Heute ist es wieder soweit: Mauer und Schießbefehl, Mauertote und Todesschützen mit Sonderurlaub. Das Sekundvideo mit Walter Ulbricht wird wieder ausgegraben. Und alle hacken wieder auf Erich Honecker rum…

Stimmt: am 13. August 1961 wurde die Staatsgrenze der DDR zur BRD und Westberlin gesichert.

Trotz persönlichem Leid, familiären Trennungen, zerbrochenen Gemeinschaften – etwas Gutes hatte sie, diese „innerdeutsche“ Grenze: Während ihres Bestehens gab es keinen „heißen“ Krieg in Europa.

NATO und Warschauer Vertrag standen sich unversöhnlich gegenüber, das Wettrüsten lief auf Hochtouren. Aber es war Frieden!

Und es gab einen Erfolg der sozialistischen Staatengemeinschaft: Die Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa – kurz KSZE – in Helsinki mit der bedeutungsvollen Schlußakte.

Ja, die „Mauer“ hatte auch etwas positives: Frieden und Natur.

Dort, wo sich der ehemalige Grenzstreifen durch Mecklenburg, Brandenburg, Anhalt, Thüringen und Berlin zieht, konnte sich ein ungehantes Biotop entwickeln: 1300 km Natur pur!

Beachten wir aber bei allen Links: Die „Sieger“ schreiben die Geschichte und geben vor, was wir zu „wissen“ haben!

Schießbefehl? – In jeder Armee gibt es klare Regeln zum Einsatz von Waffen…

Einmal selber lesen: DV 018/0/009 GT 1976

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