98. Jahrestag

Im Dezember 1970, als 13-jähriger, stand ich auf dem Stahldeck des Panzerkreuzers „Aurora“.

In diese kalten, verschneiten Tagen war Leningrad ein Erlebnis: Peter-Pauls-Festung, Newski-Prospekt, Kirow-Oper, Smolny. Auch das Repin-Haus war einen Abstecher wert.

Und überall erinnerte man sich und uns an Lenin, an die berühmten Tage, die die Welt veränderten:

LENIN

Er rührte an den Schlaf der Welt
Mit Worten, die Blitze waren.
Sie kamen auf Schienen und Flüssen daher
Durch alle Länder gefahren

Er rührte an den Schlaf der Welt
Mit Worten, die wurden Brot,
Und Lenins Worte wurden Armeen
Gegen die Hungersnot.

Er rührte an den Schlaf der Welt
Mit Worten, die wurden Maschinen,
Wurden Traktoren, wurden Häuser,
Bohrtürme und Minen –

Wurden Elektrizität,
Hämmern in den Betrieben,
Stehen, unauslöschbare Schrift,
In allen Herzen geschrieben.

Text: Johannes R. Becher (1929)
Musik: Hanns Eisler (1953)

Berühmt war auch die Militärparade im Moskau 1941, von der aus die Truppen direkt an die Front marschierten.

Ihnen zu Ehren und zu Ehren Lenins fand heute die Parade in Moskau statt:

Gedenken wir der Helden, Der Helden des 25. Oktober 1917 und der Helden des 07.November 1941.

Und übermorgen gedenken wir der Helden der Arbeiter- und Soldatenräte um Liebknecht und Luxemburg!

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