Die Sprache

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Sollte ein Schurnalist, äh Journalist, der in deutscher Sprache publiziert, nicht die Sprache beherrschen, die Begriffe, die er benutzt, kennen?

Das gilt übrigens auch für Blogger.

 

Wer liest, egal ob analog oder digital, der sollte sich doch auch mal über das Gelesene Gedanken machen.

Ob ich jetzt bei Freeman lese oder bei Kopp, mir kommen immer wieder die selben Begriffe unter, deren Sinn entweder ich nich verstehe oder der Verfasser nicht kennt.

In der letzte Zeit lese ich immer wieder DDR 2.0. Da frage ich mich: Steht DDR für Der Dämliche Rest oder wird hier auf den zweiten deutschen Staat, der Geschichte ist, Bezug genommen?

Wenn der zweite Bezug hier zutreffen sollte, hat der Erfinder dieses „Begriffes“ nie in der DDR gelebt.

Genauso verhält es sich mit dem Begriff „Stasi-Methoden, der seit einiger Zeit vermehrt auftaucht.

Gegen das Verhalten der „Treuhand“ und „Birthler/Gauck-Behörde“ in ihrer Siegermenthalität waren die Mitarbeiter des Ministeriums für Staatsicherheit der DDR Waisenknaben!

Und wer in der Gegenwart im Zusammenhang mit den BRD-Medien von Sozialismus redet, hat keine Ahnung, was dieser Begriff beschreibt.

Auch die alternativen Informationsquellen sollten hier die Begriffe nicht entfremden und die deutsche Sprache pflegen!

Mir geht das Messer in der Tasche auf, wenn ich über „linke“ lese.

Links hat nichts mit Kommunismus zu tun, jedenfalls nicht in dieser „parlamentarischen Demokratie“! Hier werden Marx, Engels und Lenin diskreditiert von Leuten, die zwar die Namen aber nicht deren Schriften kennen.

Deutsche Sprache schwere Sprache.

Und doch gibt es in der deutschen Sprache so viele Feinheiten, die es dem Kenner erlauben, genau das auszudrücken, was er empfindet und mitteilen möchte.

Da sind diese hirnverbrannten Wahlen zum „Wort“ oder „Unwort“ des Jahres der reinste Schwachsinn.

Unwort? Gibt es ein Wort das kein Wort ist?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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2 Gedanken zu “Die Sprache

  1. Ich würde ein klares und eindeutiges Jain zu den Fragen sagen, die Dein Artikel aufwirft. Eine Sprache ist abhängig von der Mehrheit, d.h. davon was als „normal“ empfunden wird.
    „Stasi-Methoden“ sind, in meiner Empfindung schon zu sehr verbreitet, als dass man den Begriff noch umbiegen könnte.
    Dass eine Begrifflichkeit unbedingt richtig seien muss, um anerkannt zu werden, ist ebenfalls nur Legende.
    Der lang diskutierte „Quantensprung“ ist per wissenschaftlicher Definition auch der kleinst mögliche Sprung, den die „Normaltät“ leider entfremdet und neu eingekleidet hat.

  2. Moin. Oh ha. Ja, so isses, wenn zwei den gleichen Begriff benutzen, ist noch lange nicht gesagt, dass sie dasselbe meinen. Das fängt schon bei einem so kleinen Wort mit fünf Buchtstaben an: Liebe. Und für die einen ist Toilettenpapier ein simpler Hygieneartikel, für andere die längste Serviette der Welt. Oder so 😉
    Viele Grüße, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr

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