Dresden

Elbflorenz.

August der Starke.

Stadt der Künste und Wissenschaften.

Wer denkt nicht an Zwinger, Brühlche Terasse, Semperoper, Fürstenzug oder das Dixieland-Festival. Nicht zu vergessen: Kreuzchor und Staatskapelle, Electra und Lift.

electra vor der Ruine der Frauenkirche

Viel Zeit verbrachte ich in meiner Kindheit und Jugend in Dresden, lebte doch meine Großmuter in Radebeul. studierte meine Schwester in Dresden.

Oft schaukelte ich mit der Straßenbahn Linie 4 

von Radebeul bis zum Postplatz, immer vorbei an den Ruinen des Schlosses, an der – damals noch nicht wieder aufgebauten – Semperoper.

Immer wieder sah ich die Narben jener Bombennächte.

Aus meinen Kindheitsjahren kannte ich die Prager Straße noch im Ruinenbild.

 

Wer im Großen Haus eine Aufführung der Staatsoper miterlebte, spürte körperlich das Vorbeifahren der neuen Tatra-Straßenbahnen am Postplatz.

T3 in Prag

Aber die waren schneller, geräumiger.

Und ein Einzelfahrschein kostete 20 Pfennig.

Erst mit Schaffner, dann Zahlbox, später

Entwerter.

Es war für mich immer wieder schön, nach

Dresden zu kommen.

An bestimmten Stellen im Stadtbild kamen mir immer die gleiche Gedanken: Die Eltern hatten viel erzählt: von früher, von der ADCA, vom Sächsischen Heimatschutz und Oscar Seyffarth, von den Bombennächten, von den Wissenschaflern und Künstlern.

Namen wie Kügelgen, von Ardenne, Odol, Vadossi, Pentacon – und noch viele andere…

Und die Erinnerungen sind noch da.

Immer und immer wieder.

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