3-fach-Mord durch Saarforst

Heute ist der 27. April. – Nein, es ist weder Brutzeit der Vögel noch Setzzeit der Wildtiere, wenn es denn noch welche im Saarforst gibt.

Aber wenn es nach Saarforst geht, müssen die Bäume weg.

Und wenn die Ausrede der „Verkehrssicherungspflicht“ herhalten muß, dann auch bei gesunden Bäumen, die weit weg von Wegen stehen. Bäume, die bei weitem weder das wirtschaftliche noch das mögliche Lebensalter erreicht haben.

Sollten diese Baummorde im Rahmen der Berufsausbildung zum „Forstwirt“ stattgefunden haben, so wurden die Lehrgangsteilnehmer darin unterrichtet, wie in kürzester Zeit der größtmögliche Schaden im Forst angerichtet wird: keine Rücksicht auf junge Setzlinge, keine Rücksicht auf eventuelle Vogelnester, keine Rücksicht auf Wildwechsel.

Die Markierungen wurden schon vor über drei Wochen angebracht. Rätselraten bei all denen, die die Markierungen gesehen haben. Keiner der Bäume stellte eine Gefahr für Spaziergänger dar.

 

Aber illegale Müllablagerungen duldet Saarforst: DSCN1073

Seit Ende Januar liegt dieser Bauschutthaufen.

Und an anderen Zufahrten zu Saarforst-Wäldern sieht es ähnlich aus.

Es gab mal letztes Jahr die Aussage, daß Saarforst die vom Holzeinschlag betroffenen Flächen wieder aufforstet.

Konnte ich bis jetzt noch nicht feststellen.

Der Wald muß weg!

Und wenn die Ziege kein Gras frißt, kann man die Wiese ja auch pflastern.

Zur Not, wenn jemand Wald will, werden dann Plastikbäume aufgestellt. Die machen dann keinen „Dreck“. Und sind widerstandsfähig gegen die Abgase der Tornados und F-16, die täglich bis zu 13 Stunden über dem Saarland kreisen.

 

Advertisements