Dieser Winter wird lang und kalt

Wer die Rodungen von Saarforst im Kohlwald sieht, wird meiner Einschätzung folgen:

kw-dscn6030

So viel Holz braucht nur, wer lange heizen muß.

Oder wer keinen Wald braucht.

Aber Natur und Saarland lassen sich nun mal nicht vereinbaren.

Und sollte mal irgendwann irgendjemand ein kleines Haus am Wald gebaut haben, so hat er    kw-dscn6044bald freie Fernsicht nach allen Seiten.

Ist doch praktisch so: Die Bäume, die liegen, machen keinen Dreck mehr. Und Einblicke bekommen andere auch nicht. Und noch was Gutes: Wo kein Wald ist, gibt es keine Wildtiere, die dann die Straßen überqueren und die Autofahrer zu Unfällen provozieren.

Wo sind eigentlich die Berufs-Ökos, die Rest-68er, die Hausbesetzer, die mit Strickzeug und Pullovern in die „Parlamente“ als Alternative eingezogen sind? Was ist aus deren Idealen geworden, was aus Gorleben, dem Ausstieg aus dem Atomstrom, dem Kraftstoff aus biologischen Quellen (andere hungern – wir verbrennen Getreide zur Fortbewegung). – Jetzt haben sie alle ihre Pöstchen, ihre Visitenkarten und Büros. Und ab und zu mal einen Auftrtitt zu einem Thema, daß in die Richtung „Grün“ geht. Aber ohne konkrete Aussagen, denn die kosten ja…

Zur Verkehrssicherung werden dann gleich mal Schneisen geschlagen, die zwar einige Meter vom nächsten Fahrbahnrand entfernt sind, aber vielleicht hat man ja auch die Absicht, hier Todesstreifen für wechselbereite Wildtiere einzurichten:

 

Was kostet eigentlich der Festmeter Holz? 39 oder 40 Euro? Was bringt der Meter Industrieholz? 20 oder 30 Euro?

Daß jeder Baum, der gefällt wird, keinen Sauerstoff mehr produziert, ist im Saarland unwichtig. Und die Kosten für die Wiederaufforstung werden auch gespart.

Wie wirbt das Saarland? „Großes entsteht im Kleinen“ – Vorbild Japan mit seinen öffentlichen Sauerstoffduschen? Oder Disney-Land: Alles Plastik oder was!

 

 

Advertisements