Militarisierung des bundesdeutschen Luftraums

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Eine Momentaufnahme: Eurofighter aus Österreich tummeln sich über Bayern, F-16 aus Belgien vergnügen sich über dem Münsterland, Marineflieger düsen über dem Cuxland und die Bundesluftwaffe verlärmt Allgäu und Mecklenburg.

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Und damit nicht genug: der Südwesten ist zeitgleich mit dem Nordosten reif für eine Beschallung der besonderen Art.

Jeanette Rankin sagte einmal: Man kann einen Krieg genauso wenig gewinnen wie ein Erdbeben.

Und Wernher von Braun äußerte: Dieselben Naturkräfte, die uns ermöglichen, zu den Sternen zu fliegen, versetzen uns auch in die Lage, unseren Stern zu vernichten.

Deshalb ist es wichtig, den Luftraum zu überwachen, die Natur zu zerstören;

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Awacs-SH

 

 

 

 

So werden wir uns solche Bilder wohl nicht mehr lange ansehen können:

K-Pusteblume

Bald sieht es dann überall so aus:

K-Sturzacker

Und mit vollem Einsatz geht es dann am Dienstag weiter:

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Man beachte, daß über Schleswig-Holstein der Übungsluftraum TRA Friesland benutzt wird. Darunter liegt ja auch nur ein Weltnaturerbe.

Ach so, über Mecklenburg-Vorpommern ist gar nichts eingetragen. Ruhe über Nordost? – Garantiert nicht!

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Also operativ mit der DFS abgestimmt. – Alles voll geheim! Strengstens geheim! Geheime Kommandosache! „Du willst randalieren?“ – DFS: „Bitte schön!“ – „Start frei zum Randalieren!“ – Es sieht ja keiner!

Na prima, dort gibt es ja gar keine Naturschutzgebiete, keine Tiere, keine Menschen.

So kann man nicht einmal mehr Bertold Brecht zitieren: Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte.

 

Da bleibt nur noch zu hoffen, daß sich viele Menschen den Worten Ludwig van Beethovens anschließen: Es ist, als ob jeder Baum auf dem Lande zu mir spräche: Heilig, heilig!

 

 

 

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