Weltklimakonferenz, Die Grünen und die Militärs

Die Grünen sind in ihrem Element; Weltklimakonferenz in Bonn.

Reduzierung der CO2-Emmissionen, Ausstieg aus der fossilen Energiegewinnung, Erneuerbare Energien (Windräder statt Wald)…

Na gut: Bonn liegt unter keiner militärischen Flugzone, keine TRA.

Da hört, sieht und sagt man nichts. Wie die drei Affen…

Und die schädlichen Klimakiller sind schuld, die jeder Bürger tonnenweise verursacht. Und die Rindviecher, die auf der Weide ihr Gras, von Monsanto „veredelt“, verdauen.

Da macht das Ganze doch Sinn. Oder?

 

Am Dienstag, 07.11.2017, sind in der Region Saarland, Westpfalz und Eifel 5 Stunden und 4 Minuten lang Kampfjetflüge durchgeführt worden. In dieser Zeit sind 18 Flugstunden und 26 Flugminuten angefallen, in denen ca. 110600 Liter militärischer Treibstoff JP8 in Lärm und ca. 305256 kg CO2 umgewandelt wurden.

 

Bis zu zehn sichtbare Kampfjets und militärische Flugzeuge von GFD GmbH und PTO GmbH konnten am 6.11.2017 beim Lärmen über Hiddensee, Rügen, Zingst/Darss, Mecklenburg-Vorpommern, der Mecklenburger Seenplatte, Plau am See, der Müritz, inklusive Nationalpark und UNESCO Weltnaturerbe, der westlichen Uckermark, dem Peenetal, der Region Rheinsberg / Zechlin dabei beobachtet werden, wie sie den berüchtigten flächigen Militärlärmteppich zwischen Berlin und der Ostsee ausbreiteten.

 

Wer rechnen kann, ist klar im Vorteil: Wenn man die Gesamtzahl der militärischen Flüge, die täglich über der BRD durchgeführt werden („die müssen doch üben“) addiert, den Verbrauch mit den Abgasen ins Verhältnis setzt, kann man erahnen, wie groß die Gesamtbelastung ist.

Und Die Grünen werden bestimmt nichts tun, den militärischen Übungsflugbetrieb generell zu unterbinden.

Abgeordnete unterliegen, laut Grundgesetzt, nur ihrem Gewissen. Und das Gewissen unterliegt nur dem Einkommen, den Diäten und den Pensionsansprüchen.

 

Soviel zu Umwelt, Klima und Natur.

 

 

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