Wintersonnenwende

Ja, die Tage werden wieder länger!

WiSoWe-KoKoe
Wintersonnenwende an der Bergehalde ©KoKö

Jedes Jahr das gleiche Spiel: Die Dämmerung setzt nachmittags später ein. Das passiert so um den 10. bis 15. Dezember. Okay, es dämmert morgens etwas später. Doch das stört mich weniger.

Und nun ist es wieder so weit: Nachmittgas kommt man wieder länger ohne künstliches  Licht aus.

Und doch ist es ein schöner Brauch, den ich aus dem Erzgebirge kenne: Die geschnitzten Bergmänner und Leuchterengel, die mit ihren Kerzen in den Fenstern die winterlichen Wege erhellten, die Schwibbögen, feine Laubsägearbeiten mit Motiven aus Bergbau und Landschaft des Erzgebirges (auch das Krippenmotiv), mit – meist – sieben bis neun Kerzen wiesen den Bergleuten den Weg nach hause.

Die Sehnsucht nach Licht.

Heute ist das Licht unpersönlich und kalt, kitschig bunt oder grell. Viele LEDs am Kabel leuchten „weihnachtliche“ Motive und erfreuen die Geldbeutel der Händler und Energieversorger.

 

Glücklicherweise ist heute Sonntag. Und es ist relativ ruhig auf den Straßen.

Die Märkte sind geschlossen: Es herrscht Versorgungsnotstand!

Jetzt warte ich nur noch auf die Feiertagsgeschichte.

In diesem Sinne: Besinnliche Feiertage!