Was macht man, wenn…

man keinen Fernseher aber dafür einen Hund Blog-006001hat und ein paar Tage frei?

Man genießt die Tage, freut sich auf die Rente und entdeckt die Welt neu.

Bis dahin hat man so oft den Satz „Aber Vati!“ gehört und den wohlgemeinten Ratschlag: „Rentner haben niemals Zeit!“

Es ist so: Ich kenne etliche Rentner, die immer noch arbeiten, teils stundenweise, teils Vollzeit. Die einen, weil sie keine Ruhe finden, die anderen, weil sie das Geld brauchen.

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betagt aber immer noch voller Tatendrang

Welch eine verlogene Gesellschaft! Da blicken wir doch viel lieber auf das glückliche Paar

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Gelbbauchunke (Bombina variegata)

und den so sehnsüchtig erwarteten Kuss. Ohne Neid erfreuen wir uns an diesem jungen Glück.

Dabei kann man im Wald soviel Kraft tanken, die Sinne öffnen und selbst mit den Pflanzen und Tieren kommunizieren.

Das Lichtspiel zwischen den Bäumen offenbart die menschliche Fehlleistung bei der Forstarbeit, denn wo zuviel Licht auf den Waldboden trifft, ist das Blätterdach zu offen, fehlen die erwachsenen Mutterbäume, die ihren Schößlingen das Einmaleins des Lebens beibringen sollten. Und doch fasziniert es immer wieder, mit welcher Kraft ein jeder Baum, eine jede Pflanze ihren Teil zur Erhaltung eines – halbwegs – ausgewogenen Klimas beiträgt.

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