Herbst im Wald

Der Wald ist ein komplexer Organismus. Und er ist ein Ort der Inspiration:

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Sandor Petöfi, ungarischer Dichter, schrieb: „Möcht ein Baum sein, wärst du seine Blüte…“

Und dem Schweizer Johann Gaudenz von Salis-Seewis verdanken wir die Verse: „Bunt sin schon die Wälder…“

Viele Dichter ließen sich von Wäldern zu ihren Gedichten animieren und viele Gedichte sind vertont worden.

Vereinzelt stehen in den hiesigen Wäldern noch Bäume, die majestätisch ihre Kronen in den Himmel recken: Ab und an sieht man eine mächtige Buche, an der Bergehalde stehen vier mächtige Birken, älter als 120 Jahre. Und im Kohlwald stehen – noch – einige stolze, kerzengerade Lärchen.

Doch die Gier der Menschen macht vor diesen Lebewesen keinen Halt, wenn es um’s Geschäft geht: Der Forst“wirt“ blickt abschätzend an diesen Giganten empor: Festmeter Holz, bringt Euro.

Die Sauerstoffproduktion dieses Baumes bleibt in seinen Kalkulationen außen vor. Auch seine Rolle für die Wasserversorgung ist in seinem Blick uninteressant.

Einige wenige Ausnahmen gibt es: die Naturwälder in Niedersachsen, die Fried- und Ruhewälder.

Und wer sich wirklich informieren, weiterbilden will oder einfach nur sein eigenes Walderlebnis erleben möchte, dem sei Wohllebens Waldakademie empfohlen.

 

Und das stimmt nachdenklich: Eine Frage…