Herbst im Wald

Der Wald ist ein komplexer Organismus. Und er ist ein Ort der Inspiration: Sandor Petöfi, ungarischer Dichter, schrieb: "Möcht ein Baum sein, wärst du seine Blüte..." Und dem Schweizer Johann Gaudenz von Salis-Seewis verdanken wir die Verse: "Bunt sin schon die Wälder..." Viele Dichter ließen sich von Wäldern zu ihren Gedichten animieren und viele Gedichte … Herbst im Wald weiterlesen

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Alte Apfelbäume

Das Ziel des heutigen Mittagsspazierganges waren die alten Apfelbäume. Dort bei diesen knorrigen Gestalten kam mir wieder ein alter DDR-Rocktitel in den Sinn: Renfts Apfeltraum. Guter alter Ostrock. Handgemacht und sinnvoll. Die Jahre vergehen, die Erinnerung bleibt. Danke Ossiblock. Gönnen wir uns ein paar Minuten Ruhe und lauschen Cäsar und seinen Getreuen:

MoFi und so

Letzten Freitag gab es ein Himmelsschauspiel, wie es erst in etwa 105.000 Jahren wieder zu beobachten ist: Mondfinsternis und der Mars darunter. Was aber erst bei Betrachtung der Fotos klar war, war, daß nichts klar war: Die erste Phase der MoFi war derart vom Dreck in der Luft verschleiert, daß außer einem gräulich-rötlichen Fleck nichts … MoFi und so weiterlesen

Was macht man, wenn…

man keinen Fernseher aber dafür einen Hund hat und ein paar Tage frei? Man genießt die Tage, freut sich auf die Rente und entdeckt die Welt neu. Bis dahin hat man so oft den Satz "Aber Vati!" gehört und den wohlgemeinten Ratschlag: "Rentner haben niemals Zeit!" Es ist so: Ich kenne etliche Rentner, die immer … Was macht man, wenn… weiterlesen

Frühling ist’s

Der Frühling hat sich eingestellt Der Frühling hat sich eingestellt; Wohlan, wer will ihn sehn? Der muss mit mir ins freie Feld, Ins grüne Feld nun gehn.     Er hielt im Walde sich versteckt,    Dass niemand ihn mehr sah; Ein Vöglein hat ihn aufgeweckt; Jetzt ist er wieder da.     Jetzt ist der … Frühling ist’s weiterlesen

Frühling

Nun will der Lenz uns grüßen   Nun will der Lenz uns grüßen, von Mittag weht es lau; aus allen Wiesen sprießen die Blumen rot und blau. Draus wob die braune Heide sich ein Gewand gar fein und lädt im Festtagskleide zum Maientanze ein.   Waldvöglein Lieder singen, wie ihr sie nur begehrt, drum auf … Frühling weiterlesen

Ausgeruht

Irgendwie komme ich mir vor wie Faust und sein Famulus vor dem Tor: Da sehe ich die aufplatzenden Knospen, das zarte Grün verdrängt langsam aber stetig braun und grau, die vorherrschenden Farben des vergangenen Winters. Förmlich spüre ich, wie der Saft des Lebens in den Bäumen empor steigt.  Jede Pflanze, jedes Lebewesen atmet auf, tankt … Ausgeruht weiterlesen